Tipps gegen Hetze

September 23rd, 2006

1. Den nächsten Tag planen
Am Abend notieren, was Sie morgen erledigen wollen. Für jede Aufgabe Zeitlimits setzen. Mit etwa acht Minuten Aufwand gewinnen Sie so täglich eine Stunde Zeit.

2. Puffer einkalkulieren
Verplanen Sie nur 60 Prozent Ihrer Zeit. Halten Sie je 20 Prozent für unerwartete Ereignisse oder für Gespräche, Pausen und kreative Zeit frei. Übervolle Tagespläne frustrieren.

3. Prioritäten setzen
Wer alles auf einmal tun will, verzettelt sich - Wichtiges bleibt unerledigt. Setzen Sie Prioritäten: Mit wichtigen, komplexen Aufgaben beginnen statt mit Routinejobs. Nicht dem Diktat fremder Dringlichkeit folgen.

4. Aufgaben delegieren
Bei jeder Aufgabe neu entscheiden, ob sie nicht andere genauso gut (oder noch besser) erledigen.

5. Leistungskurve beachten
Die Leistungsfähigkeit schwankt: Vormittags ist sie hoch, sinkt nach dem Essen, steigt ab 16 Uhr bis zum frühen Abend und sackt wieder ab. Nicht gegen den biologischen Rhythmus arbeiten, sondern Tiefphasen für soziale Kontakte und Routinejobs nutzen.

6. Pausen setzen
Regelmäßig abschalten steigern Urteilsvermögen und Kreativität. Am besten nach jeder Stunde zehn Minuten Pause machen.

7. Eine Stunde abschirmen
Jede Störung kostet wieder Einarbeitungszeit - etwa ein Viertel der Arbeitsdauer pro Tag. Mindestens eine Stunde reservieren, in der Sie nicht erreichbar sind und konzentriert arbeiten können.

Zehn Dinge, von denen Sie sich verabschieden sollten

September 20th, 2006

Jeder Mann schleppt irgend etwas mit sich herum, das zuviel Speicherraum im Hirn oder im Schrank beansprucht. Von diesen zehn Dingen sollten Sie sich rasch trennen:

- Schwarze Lederschlipse, irgendwann Anfang der 80er Jahre gekauft;
- Liebesbriefe von Freundinnen, die längst mit jemand anders verheiratet sind;
- abgeschnittene Jeans, die mal als Bermudas herhalten sollten;
- der Vorstellung, daß man bei irgendeiner Bank für Tagesgeld noch mehr als drei Prozent Zinsen bekommt;
- weiße Socken, mit denen Sie sich heute höchstens noch als Ekel Alfred verkleiden können;
- das Vorurteil, bei Aldi gebe es nur Junk food;
- Lacoste-Hemden, die einst für Qualität und Individualität standen, Sie heute aber als Istanbul-Shopper ausweisen;
- Koitus interruptus, auf der Hitliste der Verhütungsmethoden auf dem letzten Platz, noch hinter Knaus-Ogino;
- Jesus-Latschen (zumal auch die Kirche Mitglieder verliert);
- Ohrenstäbchen, die nur das Schmalz in den Hörgang drücken und Sie unempfänglich machen für die Signale der Zeit.

Gestohlene Autos und Fahrräder wiederfinden

September 20th, 2006

Diebe sind oft einfallsreicher, als man denkt: Sie klauen nicht nur und spritzen Autos oder Fahrräder um, sondern fräsen auch noch die Motoren- oder Fahrgestellnummern heraus. So erkennen Sie Ihr Schätzchen dennoch wieder:

Versenken Sie beim Auto einfach eine Visitenkarte in die Türfüllung am Fahrersitz – durch den Schlitz, durch den das Fenster hoch- und runtergekurbelt wird.

Oder hinterlassen Sie Ihren genetischen Fingerabdruck in Form eines Blutflecks auf einem Sitz. Mittels der DNA identifizieren Sie Ihr Auto mit 99,999prozentiger Sicherheit.

Natürlich können Sie sich auch die Fensterscheiben codieren lassen. Nur selten tauscht ein Dieb alle Teile aus.
Deponieren Sie die Visitenkarte im Rahmen des Fahrrads. Dazu ziehen Sie den Sattel ab und schieben die geknickte Karte in das Rohr am Sattel.

Alkohol schneller abbauen

September 6th, 2006

Man kennt das: Die Party war nett, aber eher feucht als fröhlich. Die Folgen am nächsten Morgen sind ein dicker Kopf und der unstillbare Drang, den Tag im Bett zu verbringen. Falls Sie pflichtbewusst auf eine Krankmeldung verzichten, gibt es einen Trick, den Abbau des Restalkohols zu beschleunigen. Professor Hademar Bankhofer, Dozent an der Donau-Universität Krems, Österreich, rät: “Reiben Sie sich doch einfach die Hände!” Dabei werden Akupressurpunkte am Handballen aktiviert, die unmittelbar die Leber ansprechen. Verzahnen Sie die Finger beider Hände ineinander und reiben Sie die Handballen langsam aneinander, bis sie sich heiß anfühlen. Wiederholen Sie die Prozedur stündlich, jeweils zwei Minuten lang. Übrigens bauen Männer mit vermehrter Körperbehaarung Alkohol schneller ab. Sie verfügen über mehr Androgene. (Sich nicht zu rasieren nützt aber bei einer Alkoholkontrolle nichts!)

Die besten Plätze im Flugzeug

September 6th, 2006

Spielernaturen fiebern besonders bei Langstreckenflügen dem Check-in wie einer Pokerpartie entgegen. Denn Glück gehört schon dazu, den besten Platz im Flugzeug zu ergattern. Dem Glück kann man aber nachhelfen:
Checken Sie frühzeitig ein und verlangen Sie ausdrücklich die Plätze, die am meisten Beinfreiheit bieten. Fragen Sie am Counter, mit welchem Flugzeugtyp Sie fliegen.

Airbus 310 (Langstrecke)
Wenn Sie zu den Privilegierten gehören und First class (F) fliegen, setzen Sie sich in die Schlafsessel 1A oder 1C. Dort wird Ihnen eine noch unberührte Vorspeisenplatte präsentiert, Sie wählen Ihr Lieblingsstück vom Hummer. In der Business class (C) drängen Sie auf Platz 21C oder 21H (direkt neben den Sitzen der Flugbegleiter) – näher können Sie einer Stewardeß nicht kommen. Auf den Plätzen 43D, 43E, 43G in der Economy class (M) wird es Ihnen bestimmt nicht langweilig: Hier hinten tobt die Party – mit Rauchern, die keinen Raucherplatz mehr bekommen haben, mit Zweimetermännern, die sich die Beine vertreten müssen, und ungeduldigen Anwärtern für die immerzu besetzten Toiletten …

Airbus 300–600 (Langstrecke)
Ein Geheimtipp für trinkfreudige Busineß-Flieger: Bei den Plätzen A, C, D, E, G, H, K der Reihe 26 werden die Getränkewagen geparkt. Sie sitzen an der Quelle! Für Langbeiner, die Economy fliegen, sind die Plätze A, C, H, K der Reihe 34 wie geschaffen. Da sie an der Tür liegen, werden Hitzestaus vermieden. Auf den Plätzen 34C und 34H gehen Sie bei Start und Landung auf Tuchfühlung mit der Stewardeß.

Boeing 747/200 (Langstrecke)
Sie fliegen First. Auf dem Platz 81C (Oberdeck) sitzen Sie quasi direkt hinter dem Kapitän. In der Business class sitzen Sie auf den Plätzen 1A, 1C, 1H, 1K in der ersten Reihe, haben viel Beinfreiheit und können ungestört arbeiten oder ruhen. Wenn Sie mit Economy vorliebnehmen müssen, setzen Sie Prioritäten. Wenn Sie für Beinfreiheit gerne den nahen Toilettenblock und die umliegende Mutter-Kind-Reihe in Kauf nehmen, wählen Sie in Reihe 32 die Plätze A, B, C, H, J, K. Überstehen Sie keinen Flug ohne kaltes Bier, sitzen Sie auf den Plätzen D, E, F, G in Reihe 45 richtig. Häufiges Türschlagen bringt Sie dort nicht aus der Ruhe. Reisen Sie in netter Gesellschaft, empfehlen wir die Plätze B, C, H, J in den einzigen Zweierreihen 45–56. Nichtraucher sind hier jedoch fehl am Platze.

Airbus 340 (Langstrecke)
Für eingefleischte Singles eignen sich in Kategorie First die einzigen Einzelsitze, die es auf Langstreckenflügen gibt: 1E und 2E – eigenes Staufach in der Armlehne eingeschlossen. Weniger exklusiv, dafür ruhig gelegen, sind die Plätze H, K, A, C der 3. bzw. 4. Reihe in der Business class. Sie werden von der beengenden Rückenlehne ihres Vordermanns verschont und können Ihr Sakko bequem auf den Bügel hängen. Dafür sitzen Sie an der Grenze zur Rauchersektion der First class. Economy-Vielflieger verbinden mit den Platznummern 38D oder 38G geräuschvolle Stöße gegen die Rückenlehne. Selbst die erfahrenste Stewardeß kommt hier mit ihrem Essenswagen immer wieder vom Kurs ab.

Boeing 747/400 (Langstrecke)
Echtes Klub-Ambiente herrscht für First-Reisende in Reihe 83 auf den Sitzen A, C, H, K. Wer sich nur die Business class leisten möchte, sich aber trotzdem für sehenswert hält, wählt die Platznummern 5D oder 5G. Dort fallen Sie ins Auge. Wer unerkannt ans Ziel kommen will, nimmt mit 1A oder 1K vorlieb und bleibt von neugierigen Blicken und Durchgangsverkehr verschont. Gehören Sie zu denen, die gern zuschauen, wenn’s brennt, nehmen Sie in der Kategorie Economy die Plätze A, B oder C der 41. Reihe ein: Bei Feuer im Cargo-Bereich sitzen Sie in der ersten Reihe. Spezialplätze für Filmmuffel gibt es in Reihe 45, Sitz A, B, C: Die Leinwand sehen Sie von dort aus garantiert nicht.